Ordentliches Wolfsmanagement

Der hohe Schutzstatus von Wölfen bedroht unsere heimische Almwirtschaft

Der Wolf ist in den letzten Jahren zu einer immer größeren Bedrohung für die Nutztiere auf unseren Almen geworden, wodurch mittlerweile auch die Existenzen vieler Bauern gefährdet sind. Die zunehmende Rückkehr des Wolfes in unsere Wälder und Almen stellt unsere traditionelle Bergland- und Kulturlandwirtschaft in Frage. Wollen wir diese erhalten, brauchen wir aber auch ein ordentliches Wolfsmanagement.

Im Vorjahr wurden mehr als 100 Schafe gerissen und auch die Scheu des Wolfes vor menschlichen Siedlungsgebieten sinkt zunehmend.

Aktuelle Ereignisse, wie jene auf der Lavanter Alm und der Leisacher Kofelalm zeigen, dass der Schutzstatus von Wölfen dringend herabgesetzt werden muss, um die Existenz unserer heimischen Almwirtschaften zu sichern. Eine Entnahme von Problemwölfen soll möglich gemacht werden. Auf den beiden Almen wurden, laut Medienberichten der ‚Kleinen Zeitung‘ vom 18. September, insgesamt 38 Schafe gerissen und mehr als 30 Tiere sind noch immer unauffindbar. In beiden Fällen soll derselbe Wolf die Schafe gerissen haben.

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Der hohe Schutzstatus des Wolfes gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) stammt teilweise noch aus den 1970er Jahren, als nicht mit einer solch massiven Ausbreitung zu rechnen war.  Heute steigt die Population stetig an, wodurch die Existenz vieler Bauern und unsere traditionelle Almwirtschaft erheblich gefährdet sind.

FAKT-ASTISCH – Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH)

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen. (Quelle)

Tatsächlich steigt die Wolfspopulation ständig an und mittlerweile gefährden die Wölfe nicht nur das Bestehen von Almwirtschaft und Bergbauerntum, sondern nähern sich Siedlungsräumen. Wir müssen daher jetzt handeln, denn nur das wäre ein echtes Bekenntnis zum Erhalt der Almwirtschaft und damit auch ein wesentlicher Teil zur Absicherung der österreichischen Almwirtschaft.

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Anträge im Nationalrat:

Wir fordern ein aktives Wolfsmanagement in Österreich sowie die Entnahme von Problemwölfen durch Änderung des Schutzstatus gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinien (FFH).

Bereits in der letzten Nationalratssitzung vor der Sommerpause forderte die FPÖ in einem Antrag, Maßnahmen zu treffen, um ein aktives Wolfsmanagement in Österreich sowie die Entnahme von Problemwölfen durch Änderung des Schutzstatus gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinien (FFH) zu ermöglichen. Obwohl mehrere ÖVP-Landes- und Bundespolitiker, quer durch Österreich genau dies fordern und zudem noch im Parlament eine ÖVP-Petition mit derselben Forderung gestartet wurde, wurde der Antrag aber auch von der ÖVP im Parlament abgelehnt. 

Aufgrund der Wichtigkeit und Dringlichkeit der Thematik für unsere Bauern, wurde der Antrag nun erneut eingebracht und dem Ausschuss für Land- und Forstwirtschaft zugewiesen, der nun darüber berät. Die ÖVP soll endlich Farbe bekennen, ob sie zu den betroffenen Almbauern steht oder nicht!

Hier findet ihr die bisherigen Presseaussendungen zum Thema und weitere Informationen:

FPÖ – Angerer: Schutzstatus von Wölfen herabsetzen und Existenz der Almwirtschaft sichern!
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FPÖ – Angerer zum Schutzstatus von Wölfen: ÖVP soll endlich Farbe bekennen
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WWF

Landwirtschaftskammer Vorarlberg: Wolf tötet Schafe auf Vorsäß
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Kurier.at: Wolfsrisse machen Hiegelsberger sorgen. Heuer wurden in Oberösterreich von den Wölfen bereits viele Tiere gerissen.
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wwf.at: Der Wolf: Rückkehr eines Mythos
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wwf.at: Lösungen statt Panikmache. WWF präsentiert Aktionsprogramm Wolf
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Beutegreifer.at: Neue Literatur zum Thema Wolf
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