Artgerechte Vogelfütterstation mit selbst gemachtem Vogelfutter

Eine artgerechte Vogelfütterstation ist leicht gemacht und verhindert die Übertragung von vielen Krankheiten.

Vögel haben den Menschen aufgrund ihrer Fähigkeit zu fliegen schon immer fasziniert. Ob Dädalus mit seinem Sohn Ikarus, der Sumerer-König Etona auf dem Adler oder Wieland in der nordischen Göttersage – über Jahrtausende hat man den fliegenden Akrobaten nachgeeifert und träumte selbst davon, den Himmel zu durchstreifen.  Leonardo da Vinci hat dann die ersten technischen Konstruktionen zu Papier gebracht. Otto Lilienthal ging noch einen Schritt weiter und schaffte mit seinen Konstruktionen erste Flüge mit bis zu 250 Metern.

Vögel bereiten besonders im Winter viel Freude und auch Abwechslung. Der Vogelfang im Salzkammergut ist auch immaterielles Weltkulturerbe der Unesco. In den Seen- und Flußgebieten, wo der Nebel im Winter besonders hartnäckig war, haben die Singvögel im Winter in der Stuben sehr positiv auf das `Gmiat` der Menschen gewirkt. Heute sollten wir die Wildvögel mit Fütterungen über die schneereichen Wintermonate helfen. Die Beobachtung bereitet uns natürlich auch beeindruckende Freude.

 

„Der Vogelfänger bin ich ja, Stets lustig, heissa, hopsassa!.“

(Papageno aus Mozarts Zauberflöte)​
Bauanleitung für eine Vogelfütterstation:

Mit einer Vogelfütterstation vermeidet man die Übertragung der meisten Vogelkrankheiten, da die Vögel mit dem Kot nicht in Kontakt kommen. 

Hier die Anleitung zum <DOWNLOAD>

Anleitung für selbst gemachtes Vogelfutter:

Bei selbst gemachtem Vogelfutter weiß man genau was drin ist und kann zudem noch natürliche Produkte, wie etwa Nüsse oder Mandelsplitter verarbeiten, die beispielsweise beim Backen der Weihnachtsbäckereien übrig geblieben sind.

 

Hier die Anleitung zum <DOWNLOAD>

Und so einfach ist die Herstellung:

Ergänzende und spannende Ideen zum Projekt:

  • Auch im Bereich der Volksschulen und Kindergärten könnte man solche Vogelfütterstationen mit selbst gemachtem Futter errichten.
  • Exkursion mit den Schülern und Beobachten der Vogelarten.
  • Ornithologen mit entsprechender Erfahrung könnten über „Birdlife“ vermittelt werden.
  • Die Schüler übernehmen Patenschaft für Nistkästen und betreuen sie regelmäßig.
  • Gemeinden könnten als Projektträger auftreten und die Schulprojekte z.B. durch den Materialankauf fördern und unterstützen.
  • Nistmaterial könnte von Holzverarbeitungsbetrieben in Oberkärnten zur Verfügung gestellt werden.
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©Horst Zwischenberger

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