Krisenfestes Oberkärnten

„Oberkärnten braucht eigene Inseln – Inseln der Sicherheit“

Corona hat uns schmerzlich vor Augen geführt, dass unser Land auf Krisensituationen nicht ausreichend vorbereitet ist und viele notwendige Ressourcen, um solche Herausforderungen zu bewältigen, nicht verfügbar sind. Auch für mögliche langfristige Stromausfälle – sogenannte „Blackouts“ – gibt es kein ausreichendes Ablaufszenario. Wir sind der Meinung, dass im Bereich des Katastrophenschutzes, speziell dieses Thema betreffend, dringend nachgeschärft werden muss. Die Initiative „Krisenfestes Oberkärnten“ beschäftigt sich damit, wie dieses Vorhaben umgesetzt werden kann.

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Krisenfestes Oberkärnten – Stufenplan:

Im Wesentlichen gibt es drei zentrale Punkte, an denen gearbeitet wird und die umgesetzt werden sollen:

  1. Gezielte Weiterentwicklung und Anpassung der bestehenden Katastrophenschutzpläne in den Gemeinden sowie Anschaffung abgestimmter und entsprechender Gerätschaften und Bildung von Ressourcen. Grundlegende Maßnahmen, auf denen aufgebaut werden kann, sind bereits in weiten Teilen vorhanden.
  2. Zusätzliche Sensibilisierung der Bürger in den Gemeinden auf mögliche Katastrophenszenarien – z.B. in Form von Informationsveranstaltungen und Diskussionsabenden
  3. Einrichtung von Sicherheitsinseln
Was ist eine Sicherheitsinsel?

Eine Sicherheitsinsel kann auf überregionaler Ebene eine Kaserne sein, die im Krisen- oder Katastrophenfall eine regionale Durchhaltefähigkeit gewährleistet. Von besonderer Bedeutung dabei sind Lagerkapazitäten, die eigenständige Energie- und Wasserversorgung sowie die Bevorratung der notwendigen Versorgungsgüter und die Gewährleistung einer funktionierenden Treibstoffversorgung für einen längeren Zeitraum. Dadurch können in der ersten Krisen- oder Katastrophenphase die Blaulichtorganisationen sowie die Zivilbevölkerung temporär rasch versorgt und unterstützt werden. In einer Gemeinde kann eine Sicherheitsinsel der Bauhof oder ein öffentliches Gebäude sein und auf der kleinsten Ebene das eigene Zuhause.

"Trotz der hohen Zuverlässigkeit in der Stromversorgung ist auch Österreich vor einem flächendeckenden Blackout nicht gefeit.
Die Frage ist nur wann und ob wir darauf ausreichend vorbereitet sind."

Ein ausführliches Interview mit LAbg. STR Christoph Staudacher zum Thema „Krisenfestes Oberkärnten“ – am 16. Oktober in den Oberkärntner Nachrichten.

Hier könnt ihr das Interview downloaden: >DOWNLOAD



Antrag im Spittaler Gemeinderat

Im Oktober 2021 hat die FPÖ Bezirk Spittal einen Antrag zur Evaluierung bzw. Ausarbeitung des Projektes „Katastrophenschutz, Katastrophenhilfe und Blackout-Notfallpläne für die Stadtgemeinde Spittal an der Drau“ und Sicherstellung der Energieversorgung für die lebensnotwendige Infrastruktur eingebracht.

Antrag im Kärntner Landtag

April 2021:

Kärntner Pflegeheime mit Notstrom-Infrastruktur Blackout-sicher machen

Blackout – wie kann ich mich vorbereiten?

Blackout – ein weiträumiger, eventuell gar europaweiter Stromausfall

Doku & Reportage: Nichts geht mehr: Sieben Tage ohne Strom
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Presseaussendungen zum Thema:

FPÖ Kärnten: Blackout-Vorsorge für Pflegeheime wird weiter verschleppt
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FPÖ Kärnten: SPÖ und ÖVP verhindern weiterhin FPÖ-Initiativen zur Blackout-Vorsorge
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fpoe-ktn.at: Ablehnung der FPÖ-Initiative „Blackoutsichere Pflegeheime“ durch SPÖ und ÖVP ist ein Skandal!
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Spittaler Woche: Für ein Blackout jederzeit gerüstet sein
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fpoe-ktn.at: Landtagsinitiative der FPÖ für Blackout-Vorsorge
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Österreich wird oftmals als „Insel der Seligen“ bezeichnet, tatsächlich muss es uns aber gelingen, aus unserer Region eine „Insel der Sicherheit“ zu schaffen. Im Krisen- oder Katastrophenfall braucht es einen ausgearbeiteten Katastrophenschutzplan für die jeweiligen Gemeinden, einen personell eingeteilten Einsatzstab und eine militärische Gebäudeanlage (Kaserne), um eine funktionierende Energie- und Wasserversorgung sowie die Bevorratung mit notwendigen Versorgungsgütern für einen längeren Zeitraum – im Sinne einer Sicherheitsinsel – zu gewährleisten. Dies kann nur gelingen, wenn in einem ersten Schritt die Menschen in der Gemeinde auf mögliche Katastrophenszenarien vorbereitet und gleichzeitig Krisenpläne regional abgestimmt werden. Eine zentrale Einsatzstelle vor Ort dient nicht nur als schutzbietende Örtlichkeit, sondern auch zur Unterstützung der regionalen Durchhaltefähigkeit.

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