Die Menschen hinter der Idee

Christoph Staudacher

Schon Heraklit wusste „Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung“.

©Peter Maier

Diese Tatsache ist uns in den vergangenen Monaten bewusst geworden wie nie zuvor. Jeder Mensch sehnt sich nach Sicherheit, Geborgenheit und Stabilität. Dass dieses Gefühl der Sicherheit und unsere tägliche Routine, aus der wir die Stabilität für unser Leben beziehen, von heute auf morgen plötzlich wegbrechen kann, hat uns die Corona-Krise sehr deutlich gemacht.

In Zukunft müssen wir auf unvorhersehbare Ereignisse noch besser vorbereitet sein. Das kann nur gelingen, wenn es einen großen regionalen Zusammenhalt gibt, wenn wir gemeinsam den Herausforderungen der heutigen Zeit innovativ und mit Gestaltungsfreude entgegentreten, wir ein soziales Miteinander pflegen und soziale Verantwortung übernehmen.

Meine Vision ist es, dass unsere Heimat als lebenswertes und sicheres Umfeld und lohnenswerter Wirtschaftsraum auch für unsere Kinder erhalten bleibt. Wir müssen Verantwortung für die Zukunft tragen und heute so handeln, dass unsere Taten das Morgen nicht belasten.

Steckbrief

Geburtsdatum: 21.06.1980

Heimatort: Spittal

3 Eigenschaften,
die mich ausmachen
: zuverlässig, durchsetzungsstark, lösungsorientiert

Funktionen:
Stadtrat, Referent für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Wasserbau, Straßenbau und Breitband, Landtagsabgeordneter, Stellvertretender Landesrat (2014-2018)

Kommunikationskanäle:

Christoph Staudacher

Meine Passion gilt ganz klar den Menschen in unserem Bezirk.

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, werden der Kontakt von Mensch zu Mensch und der Umgang miteinander immer wichtiger.

Meine Passion gilt ganz klar den Menschen in unserem Bezirk. Ich bin bekannt dafür, immer ein offenes Ohr zu haben und Hilfestellung dort anzubieten, wo sie gebraucht wird. Rasch und unbürokratisch. Ich stehe für ein großes, soziales Engagement und Führungsqualität welche, besonders in schwierigen Zeiten sichtbar geworden ist. Als Referent für Wasserversorgung, Straßenbau und Breitband, kurzum als Referent für die gesamte Infrastruktur, liegt mir nicht nur der soziale Umgang der Menschen miteinander am Herzen, sondern auch die infrastrukturelle Verbindung von Mensch zu Mensch. Für das Funktionieren des ländlichen und städtischen Lebensraumes sind die Wasserversorgung, die Erhaltung und der Ausbau des Straßennetzes, der Breitbandausbau und das Kanalnetz von größter Bedeutung. Sie stellen quasi die Lebensadern unseres Alltags und unseres täglichen Miteinanders dar.

Christoph Staudacher

Jede helfende Hand wird gebraucht.

Seit vielen Jahren schon unterstütze ich zu Weihnachten eine bedürftige Familie in Oberkärnten. Ich mache das privat und kaum jemand weiß davon, weil mir das nicht wichtig ist. Mein Entschluss dafür gründet sich auf einer Begebenheit, die mich tief berührt hat.

Beim Montieren der Weihnachtsbeleuchtung in Spittal, habe ich eines Tages eine Pensionistin im höheren Alter getroffen. Sie war gerade dabei, die Mülleimer in der Stadt nach etwas Essbarem zu durchsuchen. Es hat mich erschrocken, dass es auch bei uns Leute gibt, die nicht genug zu essen haben. Die Frau tat mir leid und ich wollte ihr helfen. Doch sie nahm weder etwas Geld, um Essen zu kaufen, noch Hilfe zur Verbesserung ihrer Wohnsituation an. Für mich haben sich an diesem Tag meine Augen ein Stück weiter geöffnet. Ich habe unverblümt gesehen, dass auch in unserem gut behüteten Oberkärnten Armut da ist.

Das Leben ist wertvoll und Zeit ist der Schlüssel zu allem. Lass uns jeden Moment nutzen und denen helfen, die bedürftiger sind als wir.

(Harmon Killebrew)

Problemstellung für Oberkärnten

Armut existiert auch bei uns. Wir müssen genauer hinsehen und vor allem dort helfen, wo Menschen Angst haben, den Weg in die Ämter zu bestreiten, um um Unterstützung anzusuchen.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass es in Oberkärnten viele soziale Institutionen und Charity-Organisationen gibt, die sich engagieren und dort helfen, wo vielleicht niemand nach vorne tritt und aktiv nach Hilfe fragt. Ich finde dieses soziale Engagement großartig und unentbehrlich und freue mich, wenn ich sie bei ihrer Arbeit, ihren Aktionen und Veranstaltungen regelmäßig unterstützen kann. In der Art und Weise wie sie arbeiten und wirken, sind diese sozialen Leuchttürme ein großes Vorbild für uns alle. Sie zeigen uns, wie man schnell und unbürokratisch Hilfestellung geben kann. Das ist auch mein Leitbild, an dem ich mich orientiere. Denn, wenn wir uns im Ort, in der Gemeinde oder im Bezirk sozial engagieren, dann helfen wir direkt vor unserer Haustüre und wissen, dass diese Hilfe auch ankommt.

Handeln lohnt sich, weil …

Jede Krise ist auch eine Chance. Nutzen wir sie!

Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gelernt zusammen zu stehen, uns gegenseitig zu helfen und zu schützen. So muss es auch weiterhin bleiben. Wir müssen in der Krise die Chance sehen, endlich aus starren Strukturen auszubrechen und den Mut finden, neue Wege zu beschreiten. Zu Handeln lohnt sich, weil wir jetzt die besten Voraussetzungen dafür haben, unsere Region und unsere Mitmenschen in den Mittelpunkt zu rücken. Indem wir ihnen helfen, helfen wir uns und verändern unseren Lebensraum zu einem besseren.

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istock

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