NEIN zu Windrädern in Oberkärnten

Oberkärnten ist eine Region
des Wassers, der Biomasse und der Photovoltaik

In allen Tälern ist Oberkärnten mit mehreren Wasserkraftwerken ausgestattet und trägt damit wesentlich zu einer positiven CO2-Bilanz in Österreich bei. Auch die Biomasse ist bereits entsprechend in vielen Bereichen ausgebaut. Die Forcierung von Windkraftanlagen durch die Kärntner Landesregierung ist daher weder zweckmäßig noch wirtschaftlich. Der Energiemasterplan mit bis zu 50 Windrädern bis 2025 ist nicht nachvollziehbar.

Windräder mit bis zu 210 Metern Höhe verstellen den Ausblick auf die wunderschöne Berglandschaft und stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Tourismus existenzgefährdend einschränken
Unsere unberührte Natur muss aus vielfältigen Gründen für die Nachwelt erhalten bleiben. Besonders in Oberkärnten ist sie aber auch ein wesentlicher Tourismus-Faktor, den es zu berücksichtigen gilt. Windräder mit bis zu 210 Metern Höhe verstellen nicht nur den Ausblick auf die wunderschöne Berglandschaft, sondern stellen auch ein hohes Sicherheitsrisiko für Gleitschirm- und Drachenflieger dar. Diese kommen eigens aufgrund der perfekten sportlichen Bedingungen und der auf den Sport ausgerichteten Infrastruktur nach Oberkärnten. Windkrafträder würden diesen Tourismusbereich existenzgefährdend einschränken.

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Weitere negative Auswirkungen
Überbreite Straßen bis hinauf in die Gipfelregionen und enorme Eingriffe durch Grabungsarbeiten, die für die Stromleitungen bzw. für die Leitungstrassen der Hochspannungsleitungen notwendig sind, wären weitere negative Begleiterscheinungen. Auch die Lärm-, Infraschall- und Lichtemissionen würden sich äußerst negativ auf die Lebensqualität in Oberkärnten und die bestehende Biodiversität auswirken.

FAKT-ASTISCH – 100 % erneuerbarer Strom dank Wasserkraft

Kärnten verfügt über 540 Wasserkraftanlagen, die im Jahr 2016 85 % der Stromproduktion des Bundeslandes bereitstellten. Somit verhilft vor allem die Wasserkraft Kärnten zu einem Anteil von 100 % Ökostrom. Genau wie Salzburg, das Burgenland und Tirol kann Kärnten den Eigenstrombedarf komplett aus erneuerbaren Energien decken. (Quelle)

Bedrohung für Vögel und Insekten
Kärnten ist im Bereich des Vogelzuges im Frühjahr und im Herbst ein vielfrequentiertes Durchzugsgebiet. Vögel nutzen bevorzugt Luftströmungen und Thermik, um Energie zu sparen. Die Windräder können sie auf Grund ihrer Rotationsgeschwindigkeit aber nicht erkennen und eine logische Folge daraus ist, dass zigtausende Vögel und Insekten pro Jahr diesen monströsen Industrieanlagen auf unseren Almen geopfert werden würden. Es ist ein Widerspruch in sich, dass man den Steinadler, den Bartgeier und viele weitere Greifvögel mit viel Geld und Leidenschaft bei uns wieder ansiedelt und dann in ihrem Lebensraum unwirtschaftliche Industrieanlagen errichtet, welche das Wiederansiedelungsprojekt dieser einzigartigen Vögel bewusst zerstören.

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Problematiken aufzeigen
Seit Jahren wird vom Naturschutzreferenten der FPÖ Kärnten LAbg. STR Christoph Staudacher auf diese Problematiken hingewiesen. Aktuell gibt es wieder verstärkte Initiativen verschiedener Investoren in Kärnten und Oberkärnten, die auf die Errichtung von Windkraftanlagen abzielen. Diese sind äußerst bedenklich und die Gefahr der Zerstörung unseres Tourismusgebietes und unserer einzigartigen Natur damit zum Greifen nahe.

Hier findet ihr Presseaussendungen und weitere Informationen zum Thema:

Presseaussendungen:

fpoe-ktn.at: Windpark auf der Koralpe ist Horrorszenario für Lavanttaler Natur und Kulturlandschaft
weiterlesen >>

5min.at: Geplante Windräder sorgen für Kritik
weiterlesen >>

fpoe-ktn.at: FPÖ Kärnten sagt Nein zu weiteren Windrädern
weiterlesen >>

fpoe-ktn.at: Schützen wir das Goldeck vor Windrad-Stahlmonstern
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Weitere Informationen und Artikel:

Alpenverein.at: Windräder auf Kärntens Bergen?
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meinbezirk.at: Kärntens Berge brauchen keine „Windriesen“
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kaernten.orf.at: Kärnten uneins bei Windkraft
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Birdlife Rundbrief 2019/ Seite 5: Initiative für Kärntens Berge ohne Windräder
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